Patrick Süskinds „Der Kontrabaß“ - Markus Fennert

Schauspieler | Sprecher | Regisseur

MARKUS FENNERT
Schauspieler | Sprecher | Regisseur

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Patrick Süskinds „Der Kontrabaß“

Thorsten Biel
(c)Thorsten Biel
(c)Thorsten Biel
Markus Fennert begeistert in Patrick Süskinds  „Der Kontrabaß“
Mit seinem ersten Soloabend hat Markus Fennert am Theater Naumburg einen fulminanten Erfolg gefeiert. Patrick Süskinds Kultmonolog „Der Kontrabaß“ — ein Klassiker des deutschsprachigen Theaters — wird in Stephan Neugebauers Inszenierung zu einem intensiven Abend zwischen feiner Komik, existenzieller Sehnsucht und entwaffnender Ehrlichkeit. Bereits die Premiere wurde mit langem Applaus und stehenden Ovationen gefeiert. Die Presse spricht von einer „lebendigen, dichten Psychogramm-Studie“ (Thüringer Allgemeine) und einer „überragenden Präsenz, die von sinnlicher Zärtlichkeit bis entfesselter Wut reicht“ (Saale-Unstrut-Zeitung).
Ein Mann, ein Instrument, ein ganzer Kosmos  
Markus Fennert verkörpert den namenlosen Kontrabassisten, dessen Verhältnis zu seinem Instrument irgendwo zwischen Hass und Abhängigkeit oszilliert. Er ist Musiker im Staatsorchester — drittes Pult, aus Pflicht, nicht aus Leidenschaft. "Höchst erfreut, nahezu euphorisch gibt er den mitteilsamen Führer durch die Ausstellung seiner traurigen Existenz.", schreibt die Thüringer Allgemeine. Was als musikphilosophischer Monolog beginnt, entfaltet sich zu einer bitterkomischen Lebensbeichte: einsam, verletzlich, voller Sehnsucht — und mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Dabei begegnet Fennert Süskinds Figur mit feiner Balance: charmant und zugleich unbequem, komödiantisch und tief verzweifelt.
Seine Spielfreude, Präzision und situative Spontaneität lassen den Abend zugleich virtuos und erschütternd wirken. Zur Vorbereitung seiner Rolle ließ sich Fennert von Michael Kogan (Staatskapelle Weimar) coachen. Die Inszenierung unterläuft die satirische Oberfläche des Textes und legt den Blick frei auf Einsamkeit, Anpassung und das Ringen um Bedeutung — und das in einem Raum, der Nähe sucht: mitten im Publikum, mit direkter Konfrontation und zartem Augenzwinkern. Theater zum Einatmen.
Weitere Vorstellungen im November & Dezember 2025
Do 13.11. 19:30 Uhr +++ Fr 14.11. 19:30 Uhr +++ Di 30.12. 19:30 Uhr +++ Mi 31.12. 19:30 Uhr

(c)Thorsten Biel
Markus Fennert
Weimar
Management:
Katharina Lenke
management(at)markus-fennert.de
03643-4788788
Markus Fennert
Weimar
Management:
Katharina Lenke
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